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2009-02.04

Carolinenschule möchte Stadtgebäude übernehmen

BOCHUM
Die private Carolinenschule kann in der bislang offenen Raumfrage auf die Unterstützung der Stadtverwaltung bauen. Eine Entscheidung steht aber noch aus.
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Die Maria-Montessori-Schule ist längst ausgezogen. Jetzt interessiert sich die Carolinenschule für das Objekt an der Liebfrauenstraße. Foto: Aschwer

"Wir sind im ständigen Dialog", sagt Schulamtsleiter Ulrich Wicking und bezieht dabei die Bauverwaltung ausdrücklich mit ein. Wicking bestätigt zugleich Informationen unserer Zeitung, nach denen sich die Geschäftsführung der Carolinenschule für ein städtisches Gebäude in Altenbochum interessiert.
Hier an der Liebfrauenstraße ist in den 20er/30er Jahren ein Schulgebäude errichtet worden, das in den vergangenen Jahrzehnten von verschiedenen Einrichtungen genutzt worden ist. Das bunte Schild der Maria-Montessori-Schule ist jedoch irreführend: Für die 14 Räume gibt es derzeit eine Übergangsnutzung durch das Alice-Salomon-Kolleg. Außerdem ist hier ein Hilfsprojekt für schulmüde Jugendliche untergebracht.

Stadt will nicht mehr investieren
Auf lange Sicht ist das Gebäude nach Einschätzung der Stadt "abgängig". Was im Klartext bedeutet: Hohe Investitionen rechnen sich bei dem Gebäude nicht. Doch direkt verzichten oder verkaufen mag die Stadt zumindest nicht vor Abwägung aller Interessen und Eventualitäten. Vorgesehen war die Schule etwa als Reserve für das neue Gymnasium. "Ob wir zusammen kommen, vermag ich nicht zu sagen", stellt deshalb Ulrich Wicking fest und spricht von in dem Fall von einem Ergebnis-offenen Verfahren. Auch deshalb, weil es um die Sicherung bestehender Wegeverbindungen geht. Zudem steht eine Turnhalle auf dem großen Gelände.
Viel Platz für Anbau
Gerade die Rahmenbedingungen mit der Möglichkeit zusätzliche Gebäude zu erreichen macht die Adresse für die Geschäftsführung der Carolinenschule so interessant. So könnte hier das im zweiten Schritt geplante Gymnasium errichtet werden. Von Vorteil sind zudem die zentrale Lage und die gute Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr. Allerdings muss erst einmal geklärt werden, ob die Stadt das Objekt überhaupt vermieten oder verkaufen will.

 
 
 
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